Lufträder
Luftbereifte Räder für den komfortablen Einsatz auf unebenen Böden, Kopfsteinpflaster und im Außenbereich. Stoßdämpfend und geländetauglich – wenn Vollgummireifen an ihre Grenzen stoßen.
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Lufträder für unebene Böden
Lufträder sind luftgefüllte Reifen mit Gummilauffläche, ähnlich wie ein kleiner Autoreifen. Die Luft im Reifen federt Stöße ab. Dadurch laufen Lufträder weich und schonen sowohl das Transportgut als auch den Boden. Besonders auf unebenem Untergrund wie Pflaster, Schotter oder Wiese spielen sie ihre Stärke aus.
Im Shop finden Sie Lufträder als Ersatz- und Anbauräder für viele Transportgeräte. Sie sitzen unter Sackkarren, Gerätekarren, Schubkarren und Transportwagen. Lufträder gehören zur Gruppe Räder und Rollen. Wer Stöße vermeiden, aber keine Luft im Reifen will, schaut sich die PU-Räder und die Vollgummirräder an.
Wofür eignen sich Lufträder?
Lufträder sind die richtige Wahl, wenn der Boden uneben ist und das Transportgut gefedert werden soll.
- Transport im Außenbereich und auf Baustellen
- Fahren über Pflaster, Schotter und Bordsteine
- empfindliches oder stoßempfindliches Transportgut
- längere Strecken mit höherem Fahrkomfort
Die Luftfederung macht das Schieben angenehm und schont die Hände und das Material. Auf grobem Untergrund rollen Lufträder spürbar leichter über Hindernisse als kleine, harte Räder. Das spart Kraft und schont den Rücken.
Technik und Eigenschaften
Ein Luftrad besteht aus Felge, Schlauch und Mantel. Der Luftdruck bestimmt, wie weich das Rad läuft. Zu wenig Druck macht das Rollen schwer, zu viel Druck macht es hart.
- gute Stoßdämpfung durch Luftfüllung
- geringer Rollwiderstand auf grobem Boden
- bodenschonend und leise
- Luftdruck muss kontrolliert werden
Lufträder gibt es in vielen Größen und mit verschiedenen Profilen. Ein gröberes Profil greift im Gelände besser, ein feines Profil läuft auf glattem Boden ruhiger. Achten Sie beim Kauf auf den passenden Achsdurchmesser und die Nabenbreite, damit das Rad an Ihr Gerät passt.
Lufträder oder PU-Räder?
Beide Räder federn, aber auf andere Weise. Das Luftrad federt durch die Luft im Reifen und ist besonders weich. Das PU-Rad ist ein luftloser Schaumreifen, der ähnlich weich läuft, aber keinen Platten bekommen kann.
Lufträder sind die bessere Wahl für hohen Komfort und sehr grobes Gelände. PU-Räder sind dort im Vorteil, wo Nägel, Glas oder Späne liegen, also in Werkstatt, Recycling oder auf der Baustelle. Wer Wartung sparen will, greift zu PU. Wer maximale Federung sucht, bleibt beim Luftrad.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Lufträder brauchen etwas Pflege. Der Luftdruck sinkt mit der Zeit und muss nachgefüllt werden. Bei zu wenig Druck rollt das Rad schwer und der Reifen kann von der Felge rutschen. Prüfen Sie den Druck daher regelmäßig. Ventil und Schlauch sind die typischen Schwachstellen.
Wichtig ist auch die Tragkraft. Jedes Rad hat eine maximale Last, die Sie nicht überschreiten sollten. Die Angabe gilt pro Rad. Auf glattem Hallenboden bieten Lufträder wenig Mehrwert gegenüber harten Rädern, dort rollen sie eher schwerer. Passendes Transportgerätezubehör und Ersatzräder finden Sie im Shop.
Profil und Größe richtig wählen
Profil und Raddurchmesser bestimmen, wie gut das Luftrad zum Boden passt. Ein grobes Stollenprofil greift auf weichem Untergrund wie Wiese oder Schotter besser und gibt mehr Halt. Ein feines Profil läuft auf festem Boden ruhiger und leiser. Ein größerer Durchmesser rollt leichter über Bordsteine und Kanten, braucht aber mehr Platz am Gerät.
Wählen Sie das Rad also nach Ihrem typischen Untergrund. Für den reinen Hallenbetrieb ist ein Luftrad meist zu weich, dort lohnt ein hartes Rad mehr. Für gemischte Wege mit Innen- und Außenstrecken ist das Luftrad ein guter Allrounder. Achten Sie beim Tausch eines Rades darauf, dass Achse, Nabe und Breite zum alten Rad passen, sonst lässt sich das neue Rad nicht sauber montieren.
Vorteile und Grenzen
Der große Vorteil der Lufträder ist der Komfort. Sie federn stark, rollen leicht über grobes Gelände und schonen Boden und Ladung. Damit sind sie im Außenbereich kaum zu schlagen.
Die Grenzen liegen in der Pflege und der Pannengefahr. Ein Luftrad kann platt werden, wenn ein spitzer Gegenstand den Schlauch durchsticht. Der Druck muss regelmäßig geprüft werden. Auf glattem Hallenboden lohnt sich der Aufwand oft nicht, dort sind PU- oder Vollgummiräder die ruhigere Wahl. Wer Wartung scheut, sollte das vor dem Kauf bedenken.
Unterm Strich sind Lufträder die erste Wahl, wenn der Weg über Pflaster, Schotter oder unbefestigten Boden führt und das Transportgut gefedert werden soll. Wer dagegen meist in der Halle bleibt oder oft über spitze Gegenstände rollt, fährt mit luftlosen Rädern besser. Prüfen Sie also zuerst Ihren Untergrund, dann fällt die Wahl leicht.
Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen zu Lufträder
Wofür sind Lufträder am besten geeignet?
Für unebene Böden im Außenbereich wie Pflaster, Schotter oder Wiese. Die Luftfederung dämpft Stöße und schont Transportgut und Rücken.
Können Lufträder platt werden?
Ja. Da sie luftgefüllt sind, können spitze Gegenstände wie Nägel oder Glas den Schlauch durchstechen. Wer das vermeiden will, nutzt PU- oder Vollgummiräder.
Lufträder oder PU-Räder, was ist besser?
Lufträder federn stärker und sind ideal im groben Gelände. PU-Räder können keinen Platten bekommen und sind wartungsärmer, etwa in Werkstatt und Recycling. Beides hat seine Berechtigung.
Muss ich den Luftdruck kontrollieren?
Ja, regelmäßig. Zu wenig Druck macht das Rollen schwer und der Reifen kann von der Felge rutschen. Zu viel Druck macht das Rad hart.
Lohnen sich Lufträder auf glattem Hallenboden?
Eher nicht. Auf glattem, ebenem Boden rollen Lufträder schwerer als harte Räder und bieten kaum Vorteile. Dort sind PU- oder Vollgummiräder die bessere Wahl.